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Eine-Welt-Newsletter 03/2026 12. März 2026
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Liebe Mitglieder und Interessierte,
mit großer Sorge beobachten wir die aktuelle militärische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten. Wie auch VENRO betont, verschärft der Angriff auf den Iran die ohnehin schwierige Lage der Bevölkerung: Während das Recht der Menschen auf Selbstbestimmung und politische Veränderung zentral bleibt, droht der Krieg genau jene gesellschaftlichen Debatten und Entwicklungen zu ersticken, die dafür notwendig wären. Gerade deshalb ist es wichtig, Stimmen aus und über den Iran sichtbar zu machen. In diesem Newsletter weisen wir auf fünf Beiträge mit Iran-Bezug hin: das Gespräch mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri im Livestream, die Lesung „Stimmen der Opposition III“, sowie die Filmvorführungen „Die jüngste Tochter“ und „Lolita lesen in Teheran“ in Greifswald und die aktuelle Stellungnahme von VENRO zur Situation im Iran.
Herzliche Grüße vom Team der Geschäftsstelle.
Folgt unserem Instagramkanal! @eineweltmv Hört auch in unseren Podcast GlobalLokal rein!
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Neues aus dem Netzwerk Eine Welt-Promotor:innen: Stellenausschreibung: Fachpromotor:in für Migration und entwicklungspolitisches Empowerment weltwechsel 2026: Jahresthema und nächste Schritte Podcast Globalokal: Folge 51: Kolonialismus und Klimakrise in Haiti & Folge 52: Klimareparationen - Über Loss and Damage Fr 13. März 2026 - Die Klima-Monologe Theater / Neustrelitz Mo 16. März 2026 – Climate Change, Lifestyle Change in Bolivia: Impact on the population and the ecosystem Ringvorlesung / online Di 24. März 2026 – Ernährungsrat Treffen Netzwerktreffen / Rostock Fr 27. März 2026 - Syrische Perspektiven in Deutschland - Anerkennung, Alltag, Herausforderungen Austausch und Begegnung / Malchin Sa 11. April 2026 - Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert. Mit Jakob Springfeld Lesung und Gespräch / Rostock Save the Date: Fr-So, 5.-7. Juni 2026 - Koloniale Kontinuitäten hinterfragen. Macht, Geschichte, Gegenwart Wochenendseminar / Waren (Müritz)
Termine Do 12. März 2026 - Bereit machen in Zeiten autoritärer Bedrohungen Vortrag und Gespräch / Rostock Fr-Sa, 13.-14. März 2026 - Netzwerktreffen der Solawis in M-V Tagung & Konferenz / Nieklitz Sa 14. März 2026 - Stimmen der Opposition III Lesung / Greifswald Mo 16. März 2026 - Die jüngste Tochter Film / Greifswald Di 17. März 2026 - Virtuelle Nord-Süd-Schul-Begegnungen gestalten Fortbildung / online Di 17. März 2026 - Jin, Jiyan, Azadî – Widerstand im Iran und internationale Solidarität Gespräch / Livestream Fr-So, 20.-22. März 2026 - Interkultureller Chor-Workshop für alle Workshop /Greifswald Sa 21. März 2026 - Dragon Dreaming – Projektplanung für eine nachhaltige und global gerechte Welt Workshop / Rostock Mo 23. März 2026 - Lolita lesen in Teheran Film / Greifswald Do 26. März - Zwischen Solidarität und Schuldzuweisung: Was hat Armut mit uns allen zu tun? Vortrag / Rostock Do 26. März - Mikuba / Cobalt Film / Greifswald Mi 08. April 2026 - Antragswerkstatt Workshop / online Do 16. April 2026 - 5 Jahre House Of Resources Greifswald Feier / Greifswald Fr-So, 17.-19 April 2026 - Fast Fashion – Arbeitsbedingungen und Fairness im globalen Handel Weiterbildung / Rostock Fr-Mi, 17.-20. April 2026 - Zwischen Algorithmus und Abenteuer KI im Globalen Lernen nutzen Workshop / online April – Juni 2026 - Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der internationalen Zusammenarbeit Qualifizierungsreihe / online Mo-Sa, 03.-08. August 2026 - Kooperativen in globalen Netzwerken – Longo Mai Hof Ulenkrug Bildungsreise / Demmin
Tipps und Hinweise Venro: Pressestatement zum Angriff auf den Iran Hörtipp: VeRa. verquer. Radio - Zivilgesellschaftliche Perspektiven aus Venezuela Ausstellung: Das andere Russland. MEMORIAL: Der Kampf um historische Wahrheit und Demokratie. / Schwerin Ausstellung: Anders Wohnen, besser Leben / Rostock UNESCO-Empfehlung: Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung HANDPRINT CARE - Eine Didaktik des verantwortungsvollen Handelns in der Schule SDG-Fond 2026: Entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Inland
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Eine Welt-Promotor:innen: Stellenausschreibung: Fachpromotor:in für Migration und entwicklungspolitisches Empowerment Der Verein Jugend Spricht sucht ab dem 01.04.2026 eine:n Fachpromotor:in für Migration und entwicklungspolitisches Empowerment in Rostock / Mecklenburg-Vorpommern. Zu den Aufgaben gehören u. a. Projektentwicklung, Organisation von Veranstaltungen sowie die Vernetzung migrantischer Organisationen mit entwicklungspolitischen Akteur. Außerdem umfasst die Stelle die Beratung von migrantischen Initiativen sowie die Stärkung und das Empowerment junger Migrant, insbesondere im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern. Wir bieten eine Teilzeitstelle in einem engagierten Team, flexible Arbeitszeiten und spannende Projekte mit regionaler Wirkung im Rahmen des Eine-Welt-Promotor:innen Programm. Bewerbungen sind ab sofort möglich: info@jugendspricht.de, Die Gespräche werden laufend geführt. Weitere Infos: jugendspricht.de Weitere Infos zur Arbeit der Eine Welt-Promotor:innen: eine-welt-mv.de
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weltwechsel 2026: Jahresthema und nächste Schritte Das Jahresthema für weltwechsel 2026 steht fest. Bei einer landesweiten Abstimmung wurde das Thema „Zusammen bleiben - für eine solidarische Nachbarschaft, lokal und global" gewählt! Herzlichen Dank an die über 70 Menschen, die sich an der Wahl beteiligt haben. Wir freuen uns sehr über das Thema und denken, dass es sehr gut für Veranstaltungen im Rahmen von weltwechsel geeignet ist, da es, so kurz nach der Landtagswahl, viele Anknüpfungspunkte bietet und vielfältige Perspektiven ermöglicht. Um die Dimension des gewählten Jahresthemas einzufangen und den Akteur:innen eine Hilfestellung und Inspiration zu geben, soll auch in diesem Jahr wieder ein "Roter Faden" erarbeitet werden. Um all unser Wissen zu bündeln, möchten wir euch ganz herzlich einladen, am Roten Faden mitzuwirken. Bei einem hybriden Treffen am Donnerstag, den 19.03.2026 von 13 - 14:30 Uhr wollen wir mit euch zum gewählten Thema brainstormen und verschiedene Aspekte, die lokalen und globalen Bezüge und die Wichtigkeit des Themas herausarbeiten. Hier der Link zum digitalen „Denkraum“: ihr könnt aber auch sehr gerne zu uns ins Büro kommen, wir haben eine gute hybride Technik, leckeren Kaffee/Tee und Kekse sowie großes Flipchartpapier. Im Anschluss erstellen wir in der Geschäftsstelle daraus eine übersichtliche Handreichung, die dann auf der Webseite erscheint und Anregungen und Ideen für eure Veranstaltungen geben kann. weltwechsel - die landesweite Veranstaltungseihe zu globaler Gerchtigkeit wird vom 5. - 24. Oktober 2026 stattfinden. Alle Informationen rund um weltwechsel und unseren aktuellen Zeitplan mit allen Fristen und Terminen findet ihr auch immer auf www.weltwechsel.de.
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Podcast Globalokal: Folge 51: Kolonialismus und Klimakrise in Haiti & Folge 52: Klimareparationen - Über Loss and Damage Folge 51: Kolonialismus und Klimakrise in Haiti In dieser Folge spricht Stanley Pierre Pizzar, Klimaschutzbotschafter im Projekt KlimaGesichter, mit Kaike vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V. über die Auswirkungen des Klimawandels in seiner Heimat Haiti. Haiti ist eines der Länder, die sehr wenig zum Klimawandel beigetragen haben, selbst aber stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Auch gibt es keine ausreichende internationale Finanzierung, um Klimaanpassungsmaßnahmen durchzuführen. Zur Folge. Folge 52: Klimareparationen - Über Loss and Damage Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? In dieser Folge tauchen wir tief in das Thema Klimareparationen ein – ein immer wichtiger werdendes Konzept im globalen Kampf gegen die Klimakrise. Was genau bedeutet Klimareparation? Wer trägt Verantwortung für die Schäden, die durch den Klimawandel verursacht wurden? Und wie können gerechte Lösungen aussehen, die sowohl Umwelt als auch betroffene Gemeinschaften stärken? Diesen Fragen geht Divij Kapur in seiner Arbeit beim Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. in Leipzig nach. Zur Folge Alle Folegen findet ihr hier: eine-welt-mv.de
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Fr 13. März 2026 – Die Klima-Monologe Theater 19-21 Uhr, Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz gGmbH, Schloßstraße 12/13, 17235 Neustrelitz „Es ist anstrengend zu hoffen." – Diese Worte von Leigh-Ann aus den USA, die als Krankenschwester den tödlichsten Flächenbrand in der Geschichte Kaliforniens überlebte, bleiben im Raum. Sie ist eine von zwei Stimmen, die das dokumentarische Theater „Die Klima-Monologe" an diesem Abend hörbar macht. Die andere gehört Daniyal aus Pakistan, dessen Familienhaus von einer Gletscherflut mitgerissen wurde. Es sind Geschichten, die zeigen, was die Klimakrise konkret im Leben von Menschen bedeutet – jenseits von Nachrichtenartikeln und Statistiken. Das Stück kommt ganz ohne Bühnenbild und Kostüme aus – an diesem Abend wirkt allein das Wort, begleitet von Musik und Gesang. Im Anschluss soll sich im Rahmen eines MV-Dialogs ein Gesprächsraum hier vor Ort öffnen, in dem eine Hebamme und ein Engagierter aus dem Reparatur Café Neustrelitz aus Arbeit, Alltag und Engagement erzählen. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos: kulturquartier-neustrelitz.de
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Mo 16. März 2026 – Climate Change, Lifestyle Change in Bolivia: Impact on the population and the ecosystem Ringvorlesung 19-21 Uhr, online Carol is a researcher at the Ecological Centre in Los Pueblos Andinos. In her presentation, she will discuss the specific effects of climate change on the local ecosystem, such as the shrinking of Lake Poopó, which has led to drastic lifestyle changes and unplanned population migration. Weitere Infos: eine-welt-mv.de
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Di 24. März 2026 – Ernährungsrat Treffen Netzwerktreffen 15:30-17:30 Uhr, Rathaus Rostock, Am neuen Markt 1a, 18055 Rostock Kommt vorbei zu unserem 1. Netzwerk-Treffen 2026! Es geht wie immer um Austausch, Ideen spinnen, Perspektiven einsammeln und Sorgen loswerden - alles rund um das Thema Ernährung in Rostock. Auch sprechen wir dieses Mal über die Landtagswahlen 2026 und wie wir in unserem Rahmen Demokratie und Vielfalt fördern können. Der Ernährungsrat Rostock arbeitet gemeinsam daran, die Lebensmittelversorgung der Stadt nachhaltiger zu gestalten. Unser Positionspapier und weitere Infos: stadtgestalten.org
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Fr 27. März 2026 - Syrische Perspektiven in Deutschland - Anerkennung, Alltag, Herausforderungen. Austausch und Begegnung 18-21.30 Uhr, Kultur.Schule, Warenerstr. 2a, Malchin. Dieser Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Die Welt is(s)t zusammen", die globale Themen wie Migration, Arbeit und kulturelle Vielfalt mit dem Alltag in Deutschland verbindet. Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte berichten von ihren Erfahrungen, bringen ihre Kompetenzen ein und zeigen, wie Vielfalt das lokale Zusammenleben bereichert. Gemeinsames Essen, Musik, Vorträge und/oder Filmausschnitte fördern Perspektivwechsel, Weltoffenheit und Dialog. Weitere Infos: kessel@eine-welt-mv.de
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Sa 11. April 2026 - Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert. Mit Jakob Springfeld. Lesung und Gespräch 19-21 Uhr, Möckelsaal, Peter-Weiß-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock In seinem Buch „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“ beschreibt Jakob Springfeld, warum es im Osten Deutschlands viele Menschen mit großen Sorgen gibt – und warum es Rechtsextreme dort oft leicht haben, diese Ängste für sich zu nutzen. Doch Jakob macht auch klar: Rassismus und Gewalt von rechts sind kein reines Problem des Ostens. Es ist eine Gefahr, die uns alle in ganz Deutschland betrifft – egal ob in Halle oder in Hanau. Darüber wollen wir gemeinsam mit ihm sprechen. Infos und Anmeldung: eine-welt-mv.de
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Save the Date: Fr-So, 5.-7. Juni 2026 - Koloniale Kontinuitäten hinterfragen. Macht, Geschichte, Gegenwart. Wochenendseminar ganztags, in der Europäische Akademie, Eldenholz 23, 17192 Waren/Müritz. Dieses zweite Seminar in Kooperation mit der Europäischen Akademie macht koloniale Kontinuitäten in Alltag und Gesellschaft sichtbar und lädt dazu ein, Machtverhältnisse, Rassismus und Ungleichheiten kritisch zu hinterfragen. Es bietet Impulse für eine machtkritische Bildungs- und Vermittlungspraxis sowie Raum zur Reflexion der eigenen Position und Privilegien. Thematisch geht es um Kolonialismus als globales Machtgefüge, die europäische Kolonialherrschaft in Ostafrika, die fortwirkenden Strukturen in Wirtschaft und Bildern sowie antikoloniale Perspektiven aus Europa und Lateinamerika. Ziel ist es, neue Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart zu eröffnen und Handlungsspielräume zu erweitern. Das Seminar richtet sich vor allem an Multiplikator:innen und Lehrkräfte. Infos und Anmeldung: info@ea-mv.com
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Do 12. März 2026 - Bereit machen in Zeiten autoritärer Bedrohungen Vortrag und Gespräch 19-20:30 Uhr, Möckelsaal, Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock Ob Inklusion, Gleichstellung, Umwelt oder Kultur: Überall in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. Demokratische Initiativen stehen unter Druck, ihrer Arbeit wird mit Misstrauen und Ablehnung begegnet. Dieses Jahr wird am 20. September der Landtag neu gewählt. Keine Zeit zum Aufgeben, sondern eine, um sich bereitzumachen. Es gilt, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie. Doch was heißt das konkret: Worauf müssen wir uns vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Und wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft? Sich bereitmachen heißt nicht, sich an der extremen Rechten abzuarbeiten, sondern ihre Pläne und Programm ernst zu nehmen. Dann aber geht es um eigene Ziele, Visionen und Bündnisse – um Handlungsoptionen, Schutz und Solidarität. Weitere Infos: boell.de
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Fr-Sa, 13.-14. März 2026 - Netzwerktreffen der Solawis in M-V Tagung/Konferenz ab 17 Uhr, Wir bauen Zukunft (WBZ) Holzkruger Straße 1, Nieklitz, Holzkruger Straße 1, 19258 Nieklitz In Mecklenburg-Vorpommern gibt aktuell ca. 20 Betriebe und Projekte der Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) und es werden stetig mehr. Alle eint die Mission Landwirtschaft zu demokratisieren: weg von Abhängigkeiten von Weltmarktpreisen und Zwischenhändlerstrukturen des Großhandels, hin zu einer lokalen, krisensicheren und bewußten Versorgung. Die Beziehung zwischen Erzeuger*innen, Konsument*innen und der Form der Landwirtschaft überhaupt wird neu gedacht und praktiziert. Die vielen Solawis haben ein gemeinsames Netzwerk gegründet und entwickeln dieses u.a. durch Austausch auf regelmäßigen und gemeinsam organisierten Regionaltreffen, auf dem sich über gemeinsame Themen ausgetauscht und weitergebildet wird. Wenn du konkretes Interesse hast an der Entwicklung des Netzwerkes der Solawis M-V mitzuarbeiten, z.B. in einer Solawi mitarbeiten möchtest oder selbst eine zu gründen, dann bietet sich auf den Regionaltreffen die Möglichkeiten dich zu vernetzen und an konkreten Themen der gemeinsamen Praxis anzuknüpfen. Für deine Anmeldung und bei Fragen melde dich bis zum 8.März unter mecklenburg-vorpommern@solidarische-landwirtschaft.org. Weitere Infos: mv.rosalux.de
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Sa 14. März 2026 - Stimmen der Opposition III Greifswald Lesung Lesung 20 Uhr, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini 2022 befindet sich der Iran in einem anhaltenden Aufstand. Aus Protest ist eine revolutionäre Bewegung entstanden, die das Regime offen herausfordert. Frauen stehen im Zentrum: Sie legen den Schleier ab und fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit. Trotz Gewalt, Verhaftungen, Hinrichtungen und Zensur bleibt der Widerstand unübersehbar. Die Lesung gibt bedeutenden Stimmen der Opposition Raum – Stimmen, die trotz Zensur, Gewalt und Repression nicht verstummen. Weitere Infos: straze.de
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Mo 16. März 2026 - Die jüngste Tochter Film 20 Uhr, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald Mit zwei älteren Schwestern wächst Fatima in einer liebevollen Familie auf, auch wenn die Schwestern sie damit aufziehen, dass sie nicht feminin genug sei und wohl nie einen Mann bekomme. Draußen hängt sie mit den Angeber-Jungs ab, trägt Hoody und Basecap - und spielt leidenschaftlich gerne Fußball. Sie ist gläubig und betet regelmäßig. Doch das, was sie am meisten beschäftigt, kann sie mit niemandem teilen. Es sind behutsame erste Schritte in ein freies Leben, in das sie ganz ausbrechen möchte - ohne ihr altes Leben zu verlieren. Geht das? In ihrem dritten Film "Die jüngste Tochter" erzählt Regisseurin Hafsia Herzi von Fatimas langem Weg zur Selbstakzeptanz, mit Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Immer ganz nah an der Hauptfigur, durchleben wir mit ihr den Alltag, der sich langsam verschiebt. Weitere Infos: straze.de
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Di 17. März 2026 - Virtuelle Nord-Süd-Schul-Begegnungen gestalten Fortbildung 16-18 Uhr, online Für wen? Alle Lehrkräfte und Mitarbeitende von Nichtregierungsorganisationen, die an einer Schulpartnerschaft teilnehmen oder teilgenommen haben, und alle anderen, die an Themen des Globalen Lernens und an der Gestaltung entwicklungspolitischer Schulpartnerschaften interessiert sind. Worum geht es? Virtuelle Begegnungen sind ein geeignetes Mittel, um eine Schulpartnerschaft gemeinsam aufzubauen, über die reale Begegnung hinaus lebendig zu halten und zu vertiefen. Durch sie können sich die Schüler:innengruppen im Vorfeld der Reise kennenlernen, über die Reise hinaus in Kontakt bleiben und zusammen an Projekten arbeiten. Virtuelle Begegnungen können genutzt werden, um sich gemeinsam mit Themen des Globalen Lernens auseinanderzusetzen - auch ohne sich real zu begegnen. Weitere Infos: ensa.engagement-global.de
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Di 17. März 2026 - Jin, Jiyan, Azadî – Widerstand im Iran und internationale Solidarität Vortrag und Gespräch 18-19:30 Uhr, Berlin & Live-stream Ein Gespräch mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri und inem Beitrag von Hamid Nowzari, Vorstand Verein iranischer Flüchtlinge e.V. Worum es uns geht? Der Krieg zwischen der USA/Israel und dem Iran wird vor allem geopolitisch diskutiert: strategische Kalküle, militärische Optionen und mögliche Szenarien eines Regimewechsels stehen im Vordergrund. Dabei geraten die Perspektiven der Menschen im Iran oft aus dem Blick. Spätestens seit den Protesten unter dem Motto „Jin, Jiyan, Azadî – Frau, Leben, Freiheit“ ist deutlich geworden: Im Iran existiert selbst unter den extremen und brutalen Repressionen des Mullah-Regimes eine vielfältige, mutige Zivilgesellschaft. Frauenbewegungen, Studierende, Arbeiter*innen, kurdische Initiativen und viele andere setzen sich für gesellschaftliche Veränderungen ein – im Land selbst und aus der Diaspora heraus. Weitere Infos: iprberlin.com/de/
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Fr-So, 20.-22. März 2026 - Interkultureller Chor-Workshop für alle Workshop ganztags, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus bietet das Mehrgenerationenhaus Bürgerhafen einen Chorworkshop für das interkulturelle Singen an. Unter der Leitung der Berliner Kulturwissenschaftlerin, Sängerin und Chorleiterin Nora Zender (einfachsingen.org) sind singbegeisterte Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte herzlich eingeladen, gemeinsam einen internationalen Wochenend-Chor zu bilden - denn kaum etwas verbindet uns so schnell wie die Sprache der Musik. Wir werden einfache 1-3 stimmige Lieder in Originalsprachen aus den verschiedensten Regionen dieser Erde lernen und uns dabei auch mit der Geschichte und Herkunft der Lieder beschäftigen. Im Vordergrund des Workshops steht die Freude am gemeinsamen Singen und die Wertschätzung der Klangvielfalt der Kulturen unserer Welt. Notenkenntnisse sind keine Voraussetzung, alle sind willkommen! Bei Anmeldung wird eine Teilnahme an allen 3 Tagen vorausgesetzt. Zeiten: Freitag, 20.03.26, 18 bis 20 Uhr; Samstag, 21.03.26, 10 bis 18 Uhr (inklusive 2 Stunden Mittagspause von 13 bis 15 Uhr) ; Sonntag, 22.03.26, 11 bis 13 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung: straze.de
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Sa 21. März 2026 - Dragon Dreaming – Projektplanung für eine nachhaltige und global gerechte Welt Workshop ganztags, Ökohaus, Hermmannstraße 36, 18055 Rostock Träumst du dich gerne in eine bessere Welt? Weißt aber noch nicht so recht, wie du damit anfangen kannst? Oder planst du schon Projekte, aber weißt nicht richtig wie es dir gelingen kann? Wir laden euch dazu ein, Dragon Dreaming kennenzulernen und auszuprobieren. Im Workshop werden wir es direkt praktisch anwenden. Mit Kreativität, kollektiver Intelligenz, Emanzipation und gemeinsamer Verantwortung durchlaufen wir die 4 Phasen: Träumen, Planen, Handeln und Feiern! Neben Gemeinschaftsbildung und persönlicher Entwicklung gehört zu Dragon Dreaming auch der Dienst an der Erde, den wir mithilfe von Entwicklungspolitik, Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Thematisierung des globalen Südens umsetzen. Wenn ihr schon Themen oder Projekte habt, bei denen ihr mehr Spaß, Fortschritte und Erkenntnisse möchtet, bietet Dragon Dreaming Struktur und Methoden dafür. Es kann allein genutzt werden, aber besonders in der Zusammenarbeit als Gruppe entfaltet es seinen Zauber. Weitere Infos und Anmeldung: nachhaltiglebenlernen.de
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Mo 23. März 2026 - Lolita lesen in Teheran Film 20 Uhr, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald Im postrevolutionären Teheran der 1990er-Jahre wagt die Literaturprofessorin Azar Nafisi einen stillen Akt des Widerstands: In ihrer Wohnung versammelt sie heimlich sechs ihrer Studentinnen zu einem privaten Lesekreis. Gemeinsam tauchen sie in die verbotenen Werke der westlichen Literatur ein – von Vladimir Nabokov über F. Scott Fitzgerald und Henry James bis hin zu Jane Austen. Inmitten politischer Repression und religiöser Kontrolle wird das Lesen zu einem Akt der Selbstermächtigung, der die Frauen zum Reflektieren über Freiheit, Liebe und Identität inspiriert. Mit "Lolita lesen in Teheran" erzählt Eran Riklis die wahre Geschichte von Azar Nafisi – basierend auf ihrem gleichnamigen internationalen Bestseller. Entstanden ist ein zutiefst bewegendes Drama über Mut, Hoffnung und die stille Kraft der Worte. Weitere Infos: straze.de
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Do 26. März - Zwischen Solidarität und Schuldzuweisung: Was hat Armut mit uns allen zu tun? Vortrag 17-19 Uhr, Waldemarhofcafé, Waldemarstraße 33, 18057 Rostock Wie entsteht Armut? Wer ist besonders betroffen? Wer wird übersehen? Und welche Rolle spielen Herkunft und Klassismus dabei? Anlässlich der Landtagswahl wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen. Ein Impulsvortrag von Dr. André Knabe beleuchtet Ursachen und politische Zusammenhänge rund um Armut. Themen wie Sozialstaat, Rassismus, Segregation und Diskriminierung werden dabei mitgedacht, immer mit dem Blick auf das Kernthema: soziale Gerechtigkeit. Dr. André Knabe forscht zu Themen wie soziale Ungleichheit und städtische und ländliche Räume am Rostocker Institut für Sozialforschung und gesellschaftliche Praxis e.V. Seine Promotionsarbeit verfasste er unter dem Titel „Soziale Armut? Wahrnehmung und Bewältigung von Armut in sozialen Netzwerken“ Im Anschluss an den Vortrag gibt es viel Raum für Fragen, Anmerkungen und Diskussionen. Ob jung oder alt, persönlich betroffen oder politisch interessiert – komm vorbei und diskutiere mit, denn die Frage, wie wir Armut begegnen, betrifft uns alle! Weitere Infos: dienhong.de
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Mo 26. März - Mikuba / Cobalt Film 20 Uhr, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald In Mikuba zeigt der kongolesische Dokumentarfilmer Petna Ndaliko Katondolo, wie lokale Bergleute in einer selbstverwalteten Minenkooperative im südkongolesischen Kolwezi versuchen, einen anderen Weg zu gehen. Sie nutzen altüberlieferte Abbaumethoden und verteilen die Gewinne anders. Sie sind auf der Suche nach Kobalt, einem unverzichtbaren Rohstoff für Computerchips, Elektromobilität und erneuerbare Energien. Im Schatten multinationaler Giganten graben die Kleinbergleute nicht nur, um zu überleben, sondern auch, um ihre Würde und ihr Recht zu bewahren, auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben. Die furchtlose Händlerin Mama Léance, ist die zentrale Figur des Films. Sie handelt aufbauend auf dem Wissen und der Weisheit der Vorfahren. Der Film zeigt, wie innerhalb eines bereits durch die Kolonialzeit geprägten ausbeuterischen Systems eine Gegenerzählung entworfen wird, die kulturelle und spirituelle Dimensionen des Landes (wieder) erweckt. Weitere Infos: straze.de
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Mi 08. April 2026 - Antragswerkstatt Workshop 16-17:30 Uhr, online Die Teilnehmenden erhalten Informationen über die Möglichkeiten der Antragstellung im House of Resources Greifswald. Wenn du eine Projektidee hast, dich aber noch nicht traust, einen Antrag zu stellen, komm vorbei. Wir üben gemeinsam einen Antrag zu schreiben. Wir zeigen euch, wie ihr den Antrag richtig ausfüllt und wie ihr Fehler vermeidet. Es geht um Anträge beim House of Resources Greifswald. Bringt gern eure Projektidee mit. Vielleicht könnt ihr sogar euren Antrag direkt fertigstellen. Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Unterlagen werden ins Englische, Arabische und Ukrainische übersetzt. Diese Veranstaltung richtet sich an Migrant:innen. Weitere Infos und Anmeldung: straze.de
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Do 16. April 2026 - 5 Jahre House Of Resources Greifswald Feier, Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Stralsunder Straße 10, 17489 Greifswald Am 15.04.2021 hat das HoR Greifswald seine erste Auftaktveranstaltung durchgeführt. Gemeinsam mit euch wollen wir 5 Jahre HoR in MV reflektieren, schauen was wir bisher erreicht haben und vor allem mit allen feiern. Weitere Infos: straze.de
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Fr-So, 17.-19 April 2026 - Fast Fashion – Arbeitsbedingungen und Fairness im globalen Handel Weiterbildung ab 16 Uhr, Ökovilla , Hermannstr. 36, 18055 Rostock Shein, Temu, H&M, Zara, Primark – Mode und “Fast Fashion” sind allgegenwärtig. Dabei sind Hintergründe über die Textilproduktion oft kaum bekannt. Woher kommen eigentlich meine Jeans und T-Shirts? Und wie geht es den Menschen, die sie herstellen? Und wo landen die Sachen, die ich aussortiert habe? Wir schauen zusammen kritisch auf globale Lieferketten der Textilproduktion sowie die Konsequenzen für Mensch und Natur. Wir diskutieren Handlungsalternativen für den eigenen Konsum und Möglichkeiten, gesellschaftlich Verantwortung zu übernehmen. In der dreitägigen Basisschulung lernst du Hintergründe, globale Perspektiven und unterschiedlichste Methoden kennen um den Projekttag mit Jugendlichen erfolgreich durchzuführen. Im Anschluss hast du die Möglichkeit, dein erworbenes Wissen anzuwenden und bei Ökohaus e.V. Projekttage mit Schulklassen auf Honorarbasis durchzuführen. Weitere Infos und Anmeldung: nachhaltiglebenlernen.de
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Fr-Mi, 17.-20. April 2026 - Zwischen Algorithmus und Abenteuer KI im Globalen Lernen nutzen Workshop online 4-teiliger Kurs für Multiplikator*innen, die im Bereich Globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und transformative Bildung tätig sind. Online-Workshops am 06.05.2026 und am 20.05.2026 jeweils von 9:00-13:00 Uhr, zusätzlich bitte für die Selbstlernaufgaben in der Zeit 17.04.-06.05.2026 ca. 3-4 Std. und in der Zeit 07.05.-20.05.2026 2-3 Std. einplanen. Die nächste Workshop-Ausschreibung ist überfällig, die Dokumentation von letzter Woche ist noch nicht erstellt, und du brauchst dringend neue Methoden und Arbeitsmaterialien für das kommende Seminar. Zeitdruck und hohe Anforderungen – da wäre Unterstützung willkommen! Kann eine generative KI (künstliche Intelligenz) dabei helfen, Recherchen, Textbausteine oder kreative Ideen zu liefern? In diesem Kurs lernen wir die technischen Grundlagen und probieren gemeinsam aus, wo und wie wir KI für unsere Bildungsarbeit nutzen können. Weitere Infos und Anmeldung: ewde.guestoo.de
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April – Juni 2026 - Auf Augenhöhe? Dekoloniale und empowernde Ansätze in der internationalen Zusammenarbeit 4 modulige Qualifizierungsreihe online Worum geht’s? In vier aufeinander aufbauenden Modulen (Daten und mehr Informationen findet ihr hier) spüren wir verinnerlichte koloniale Muster und Strategien auf und entwickeln gemeinsam alternative, rassismus- und machtkritische Handlungsstrategien. Der besonderen Rolle von Menschen mit biographischen Bezügen zu den Partnerländern geben wir zweitweise durch getrennte Gruppen Raum. Warum bieten wir das an? Die Projektarbeit mit „Partner:innen“ ist auf sehr ungleiche Basis erbaut. Gelder und Vorgaben kommen aus Deutschland und häufig werden Menschen aus Deutschland in den Partnerländern eingesetzt, obwohl ihnen das Wissen über die lokalen Strukturen fehlt. Aber auch in der direkten Zusammenarbeit werden Rassismen und andere Machtverhältnisse (unbewusst) reproduziert. Sich mit dieser Reproduktion auseinanderzusetzen ist ein umfassender Prozess. Er startet mit einer Selbstreflexion auf der einen Seite bzw. der Selbstermächtigung gegen diese Verhältnisse auf der anderen Seite. Verändern müssen sich die Strukturen, in denen die Projekte stattfinden. Nichtsdestotrotz ist eine dekoloniale „Partnerschaftsarbeit“ ein erster möglicher Baustein für diese langfristige Veränderung. Die vorherigen vier Durchgänge der Webinarreihe haben uns gezeigt, dass wir mit unserer Arbeit Denkanstöße liefern und wichtige Austauschräume schaffen können. Deshalb freuen wir uns, die Reihe erneut anbieten zu können! Weitere Infos und Anmeldung glokal.org.
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Mo-Sa, 03.-08. August 2026 - Kooperativen in globalen Netzwerken – Longo Mai Hof Ulenkrug Bildungsreise Hof Ulenkrug bei Demmin (M-V) Ökologische Landwirtschaft und solidarische Vernetzung mit Projekten aus der ganzen Welt – kann das funktionieren? Ja, es kann und wir schauen uns an wie. Komm mit zu unser sechstägigen Bildungsreise zur Kooperative Hof Ulenkrug in der Nähe von Demmin. Auf dem Hof Ulenkrug werden Gemüse und Getreide ökologisch angebaut, alte Sorten erhalten, Tiere gehalten und auch für Feld- und Waldarbeiten eingesetzt. Zudem ist der Hof Ulenkrug Teil der europäischen Longo maï-Bewegung und sehr aktiv auch in anderen Vernetzungen – bis hin zur globalen Ebene. Was ist das transformative Potential, das im Hof Ulenkrug und in seinen verschiedenen Netzwerken steckt, um (Land-)Wirtschaftssysteme und die damit verbundenen Beziehungen zu verändern? Was bringt es, Kämpfe global zu verbinden? Was hat das für Auswirkungen hier? Auf diese Fragen wollen wir gemeinsam Antworten finden. Dafür lernen wir natürlich zunächst den Hof Ulenkrug selbst kennen, sowohl durch eine Hofführung und durch Gespräche aber auch ganz praktisch durch Mitarbeit (im Garten, in der Küche, beim Tiere versorgen oder bei Baumaßnahmen). Wir lernen über die Zusammenarbeit des Hofs Ulenkrug mit Projekten aus u.a. Frankreich, Venezuela und verschiedenen westafrikanischen Ländern. Außerdem werden persönliche Fragestellungen zum Thema alternative (Land-)Wirtschaftskonzepte und solidarische Projekte auf der Welt bearbeitet und kurz vorgestellt. Weitere Infos und Anmeldung (bis 13. Juli): info@bildung-verquer.de.
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Venro: Pressestatement zum Angriff auf den Iran Berlin, 02.03.2026. Mit großer Sorge beobachtet VENRO die aktuelle militärische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten, die mit dem Angriff der USA und Israels auf Iran am Samstag begann und in den vergangenen Tagen die gesamte Region erfasst hat. Aus Sicht VENROs stellt der Angriff auf Iran eine völkerrechtswidrige Kriegshandlung dar, die nicht durch die Charta der Vereinten Nationen gedeckt ist. Mit der Eskalation missachten die USA und Israel die Prinzipien der regelbasierten Ordnung, die Grundlage einer friedlichen und an Menschenrechten ausgerichteten internationalen Koexistenz sind. Die Aushöhlung dieser Grundsätze hat weit über diese Konflikt hinausreichende Implikationen für die Wahrung von Frieden, den Schutz universeller Menschenrechte und die Förderung globaler Entwicklung. Gleichzeitig bekräftigt VENRO das Recht der iranischen Bevölkerung, selbstbestimmt über die politische Ausrichtung des Landes und die Staatsführung entscheiden zu können. Ebenso gravierend ist eine mögliche massive Destabilisierung der Region mit unvorhersehbaren Konsequenzen für die Sicherheit und Versorgung der zivilen Bevölkerung im Nahen und Mittleren Osten. VENRO fordert die deutsche Bundesregierung dazu auf, sich vehement für eine baldige Beendigung der Kampfhandlungen und eine Rückkehr zu friedlichen Ansätzen der Konfliktlösung einzusetzen. Nur so kann das Völkerrecht einerseits und das Selbstbestimmungsrecht der iranischen Bevölkerung andererseits gewahrt werden. Weitere Infos: venro.org
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Hörtipp: VeRa. verquer. Radio - Zivilgesellschaftliche Perspektiven aus Venezuela In dieser Sendung sprechen wir über die aktuelle gesellschaftliche Situation in Venezuela. Nach der Verhaftung von Maduro ist das Land instabiler und die Bevölkerung ist verunsichert. Um einen direkten Einblick zu bekommen, haben wir Jorge Rath von Cecosesola interviewt. Cecosesola ist ein Kooperativenverbund, der sich um den Anbau und den Vertrieb von Lebensmitteln sowie um die Gesundheitsversorgung und Beerdigungsdienstleistungen kümmert. Außerdem sprachen wir mit John, einem Journalisten von Lateinamerika Nachrichten, einer unabhängigen und offenen Nachrichtenredaktion, die sich mit der Politik in Südamerika beschäftigt. Er spricht über die aktuelle politische Lage und gibt auch Empfehlungen, was andere Staaten und Zivilgesellschaften jetzt machen sollten. Weitere Infos und Podcasts: bildung-verquer.de/radio
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Ausstellung: Das andere Russland. MEMORIAL: Der Kampf um historische Wahrheit und Demokratie. Freitag, 20. März 2026 – Donnerstag, 30. April 2026, Ort: Dokumentationszentrum Schwerin, Obotritenring 106 Der völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert mit zunehmender Härte und Zerstörung bereits seit vier Jahren an. Gleichzeitig befördert das Putin-Regime Verschwörungserzählungen durch gezielte Desinformation und geschichtsverfälschende Propaganda auch als Kampfansage gegen den liberalen Westen. Unmittelbar nach Beginn des Krieges wurde die internationale Menschenrechtsorganisation Memorial mit Sitz in Moskau verboten. Im Dezember 2022 erhielt Memorial den Friedensnobelpreis. Die von Zukunft MEMORIAL konzipierte Wanderausstellung beleuchtet die Geschichte von Memorial, dessen Engagement für die Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen und für ein demokratisches Russland von 1988/89 bis heute sowie staatliche Aktionen zur Unterdrückung der Organisation. Historische Objekte wie ein im Gulag notdürftig angefertigtes Kleid und Zeichnungen von Häftlingen zeugen von Repressionen, betonen aber auch Akte des Widerstands. Zudem wird über die Arbeit von Memorial im Exil informiert. Weitere Infos: boell.de
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Ausstellung: Anders Wohnen, besser Leben 18.-31.03.2026, 8-18 Uhr, Rathaus Rostock, Rathausfoyer, Neuer Markt, 18055 Rostock Die Ausstellung „Anders wohnen, besser leben“ will die Vielfalt und Potenziale gemeinschaftlicher Wohnformen und ihre Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft sichtbar machen. Der Bedarf an derartigen Projekten steigt seit Jahrzehnten. Grund dafür sind Wohnungsmarktentwicklungen, die Unsicherheiten und prekäre Wohnverhältnisse hervorbringen, und ein sich veränderndes soziales Gefüge der Bevölkerung, das häufig als demografischer Wandel bezeichnet wird. Gesucht werden sozial verbindliche Wohnzusammenhänge ebenso wie langfristig gesicherte, bedarfsgerechte und bezahlbare Wohnangebote. Gemeinschaftliche Wohnformen bieten lebendige und belastbare Nachbarschaften, ein Wohnumfeld, das Raum für Mitgestaltung lässt, und viele weitere Qualitäten, die der übliche Wohnungsmarkt nicht liefern kann. Die Ausstellung zeigt an Beispielen, wie vielfältig Konzepte gemeinschaftlichen Wohnens sein können und wie lokale Wohnumfelder von ihnen profitieren. Weitere Infos: mv.rosalux.de
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UNESCO-Empfehlung: Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung Bildung ist ein wichtiger Schlüssel für eine nachhaltige, friedliche Zukunft. Bereits im November 2023 haben alle 194 Mitgliedstaaten der UNESCO die Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Sie gibt Orientierung, wie Bildung weltweit zu mehr globaler Gerechtigkeit und internationaler Verständigung beitragen kann. Deshalb möchten wir euch in dieser Woche ganz besonders darauf hinweisen, dass die Broschüre „Die UNESCO-Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung (2023) – In Kürze“ ab sofort online verfügbar ist. Sie bietet einen kompakten Überblick über die zentralen Inhalte der Empfehlung. Herausgegeben wurde sie gemeinsam von der Schweizerischen, Österreichischen, Luxemburgischen und Deutschen UNESCO-Kommission. Abrufbar ist die Broschüre unter folgendem Link: unesco.de
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HANDPRINT CARE - Eine Didaktik des verantwortungsvollen Handelns in der Schule Für alle, die das Bildungssystem mitgestalten – ob als Lehrkräfte, als Lehrkräfte-ausbildende oder in Politik und Verwaltung – ergibt sich daraus der Auftrag, bisherige pädagogische und didaktische Konzepte zu überprüfen und am Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung neu auszurichten. Der in dieser Publikation vorgestellte didaktische Handprint-CARE-Ansatz steht dabei beispielhaft für eine Bildung, die den Grundstein für ein (selbst-)reflektiertes, ethikbasiertes und nachhaltiges Handeln legt. Ursprünglich wurde der Handprint-Ansatz von der indischen Umweltorganisation Centre for Environment Education (CEE) entwickelt. Für die vorliegende Publikation wurde er im Rahmen des ESD Expert Net zu Handprint CARE weiterentwickelt. Weitere Infos und die bröschüre als PDF: engagement-global.de
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SDG-Fond 2026: Entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Inland Mit den vom Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Verfügung gestellten Mitteln möchte die Stiftung Nord-Süd-Brücken Vereine in Ostdeutschland und Berlin unterstützen, die SDGs einer interessierten Öffentlichkeit an vielen unterschiedlichen Orten näher zu bringen. Die Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit sollen dabei eine Perspektivenvielfalt auf globale Themen anregen und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit lokalem Handeln in globalen Prozessen befähigen. Fördersumme (Antragsfrist): bis 6.000 EUR (monatlich zum 20., nächste Antragsfrist: 20.03.), Fördersumme (Antragsfrist): bis 15.000 EUR (Erstantragstellende: bis 10.000 EUR, nächste Antragsfrist: 20.04. - Vergabesitzung: 01.06.). Projektlaufzeit: Projektende spätestens bis 31.12.2026, Ort der Projektdurchführung: Inland (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin). Weitere Infos: Flyer, nord-sued-bruecken.de
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Der nächste Newsletter wird voraussichtlich Mitte April 2026 versendet.
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