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Eine-Welt-Newsletter 03/2019

12. März 2019

Logo Eine Welt MV

Liebe Mitglieder und Interessierte,

die Gedenkenveranstaltung Ende Februar zur Erinnerung an Mehmet Turgut, der vor 15 Jahren in Rostock vom NSU (National-Sozialistischer Untergrund) ermordet wurde, hat uns sehr berührt und veranlasst Euch in diesem Newsletter unsere Eindrücke in einem kleinen Nachruf mitzuteilen. 

Viele Grüße vom Team des Eine-Welt-Landesnetzwerks M-V


Neues aus dem Netzwerk
Nachruf: Gedenkveranstaltung für Mehmet Turgut
weltwechsel:
Thema 2019
Mi 03. April - Vernetzungstreffen für Fairtrade-Aktive in MV Treffen / Rostock
Fr - Sa 26./27. April - Empowerment für Weltoffenheit und Perspektivwechsel Argumentationstraining / Rostock

Globale Partnerschaften
Vorstellung: Süd-Nord-Partnerschafts-Website für M-V
Aufruf: Welche Partnerschaftsthemen interessieren Euch?
Fr - Sa, 15./16. März -
(Menschens)kinder – zu Kinderrechten in der internationalen Projektarbeit Workshop / Linstow
Di 07. Mai 2019: Horizonte erweitern - Kommunale Partnerschaften und Projekte in der einen Welt
Arbeitskonferenz / Schwerin

Termine

Sa 16. März - Saatguttausch Tauschbörse / Rostock
So 17. März - Soli-Brunch für gefolterte Gefangene in Russland
Thementag / Rostock
Do 21. März - Unser Saatgut - Wir ernten was wir sähen
Doku / Wismar
Do, Di 21.,26. März - HOW TO DEAL WITH IT? Handlungstraining / Güstrow/Greifswald
Do 18.-21. März - Fachaustausch, Frühstück und SDG`s Veranstaltungsreihe / Stralsund
Fr 29. März - Im Kampf gegen die Tyrannei Buchvorstellung / Parchim
Sa 30. März - SoLeRo Diskussion und Vortrag / Rostock
Fr - So / 05.-07. April - Konsum Global Rostock Schulung / Rostock 
Do - So / 11.-14. April - Vom Acker bis zur Tonne Schulung / Rostock
Sa - So / 13.-14. April - Upcycling Schulung / Greifswald

Überregionales
Fr - So / 05.-07. April - Haymat. Anforderungen an linke Politik für die Gesellschaft der Vielen Konferenz / Hannover
Fr - So / 03. - 05. Mai - Change Your Shoes
Aktionsworkshop /Berlin

Tipps und Hinweise
Hörtipp: Eine post-rassistische Gesellschaft - (wie) geht das? / südnordfunk
Ausstellung: bis 04. April - Ovizire • Somgu • Schatten / Hamburg
Wettbewerb: Spitze Nadel
Auszeichnung: 1.500 € für Studienabschlussarbeiten zu den SDG`s
Förderung: Modellprojekte zum Thema Migration – Integration – Teilhabe

Stellenausschreibungen
Rostock: Bundesfreiwilligendienst
Greifswald:
Europäischer Freiwilligendienst
Berlin: Geschäftsführung und pädagogische Leitung
Düsseldorf:
Referent*in für Klima- und Energiepolitik


NEUES AUS DEM NETZWERK
Nachruf: Gedenkveranstaltung für Mehmet Turgut
Am 25. Februar wurde im Rostocker Rathaus Mehmet Turgut gedacht, der am 25.02.2004 vom rechtsterroristischen Netzwerk NSU, in Rostock ermordet wurde. Neben zivilgesellschaftlichen Verbänden, landes- und bundespolitischen Vertreter*innen kamen auch Angehörige zu Wort. In ihrer Keynote legte eine Journalistin da, wie das rechtsextreme Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern, trotz ausreichender Faktenlage ungehindert agieren konnte. Aus Reihen der Betroffenen wurde darauf verwiesen, dass die migrantischen Communities auf eine lange Erfahrungsgeschichte mit rassistischen Bedrohungen zurück blicken und diese auch aufklärungsrelevant sei. Diese würde aber in Ermittlungen nicht berücksichtigt. Die Opfer seien in der Beweispflicht und nach wie vor gelte: Quellenschutz vor Opferschutz. Die ausbleibende Kooperation bis hin zur Untätigkeit der Landesbehörden mit dem beauftragten Untersuchungsausschuss wurde kritisiert. Die Ermordung Mehmet Turguts ist kein singuläres Hassverbrechen. Deren Ermöglichung geht weit über die Grenzen Rostocks hinaus, wurde bundesweit, systematisch organisiert, durchgeführt und von lokalen rechten Akteur*innen unterstützt. Das Verbrechen und die Aufarbeitung seien exemplarisch dafür wie struktureller Rassismus funktioniert. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns muss sich aufgefordert fühlen Verantwortung zu übernehmen.
Thema für die weltwechsel-Wochen 2019 steht fest - Klimaschutz
Die weltwechsler*innen von MV haben sich entschieden: in diesem Jahr werden sie das Thema Klimaschutz aus unterschiedlichen Perspektiven angehen, näher beleuchten und Interessierte in abwechslunsreichen Veranstaltungsformaten begeistern. Wir sind und bleiben gespannt. Weitere Infos oder Lust selbst mit zu machen?, Tel. 0381/36767465, weltwechsel@eine-welt-mv.deeine-welt-mv.de
Mittwoch 03. April 2019 - Erstes Vernetzungstreffen für Fairtrade-Aktive in M-V
Treffen
Fr. 14 - 17:30 Uhr und Sa. 9 - 17 Uhr, IBZ, Bergstraße 7A, 18057 Rostock
In Mecklenburg-Vorpommern findet am 3. April 2019 die erste Zusammenkunft für Fairtrade-Aktive und -Interessierte in Rostock statt. Fast 600 Städte und Gemeinden sind in Deutschland bereits Teil der Fairtrade-Stadt Kampagne, rund die Hälfte aller Bundesbürger_innen leben inzwischen in einer Fairtrade-Stadt. Diese und weitere Kampagnen dienen als Vehikel für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung, neben dem Fairen Handel werden in diesen auch Regionalität, ökologischer Landbau, Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit thematisiert. Dieses 1. Vernetzungstreffen bietet die Möglichkeit, sich über die aktuellen Kampagnen-Aktivitäten im Land zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und in Vorträgen und Workshops Anregungen für die eigene Kommune oder Institution mitzunehmen. Weitere Infos, Programm und Anmeldung: Tel. 0381/36767464, fairtrade@rostock.de, fairtradestadt-rostock.de
Freitag-Samstag 26.-27. April 2019 - Empowerment für Weltoffenheit und
Perspektivwechsel
Argumentationstraining
Fr. 14 - 17:30 Uhr und Sa. 9 - 17 Uhr, IBZ, Bergstraße 7A, 18057 Rostock
Bei Veranstaltungen in der entwicklungspolitischen Arbeit können Vorurteile, stereotype Bilder, Widerstände und Provokationen in unterschiedlicher Weise auftauchen, teilweise unwissend, teilweise auch sehr subtil oder sogar offen-aggressiv. Der Workshop bietet Raum für Erfahrungsaustausch, Perspektivwechsel und Reflexion. Er beinhaltet ein Training, um einerseits diskriminierende und stereotype Marker zu erkennen, welche auch unter dem Deckmantel von Interkulturalität und Globalem Lernen verschleiert sein können. Andererseits werden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, um sich in der Rolle als Teilnehmer_in oder Akteur_in (bei Widerständen und Provokationen klar) positionieren zu können und Haltung für eine gerechte Welt in Frieden und Vielfalt zu entwickeln. Die Veranstaltung wird in Kooperation des Eine-Welt-Landesnetz MV e.V. und Engagement Global Außenstelle in Hamburg organisiert. Weitere Infos in Kürze auf der Seite des Landesnetzwerks eine-welt-mv.de/veranstaltungen

GLOBALE PARTNERSCHAFTEN
Vorstellung: Süd-Nord-Partnerschafts-Website für M-V
Unter eine-welt-mv.de/globale-partnerschaften/ könnt ihr Euch ab sofort über Süd-Nord-Partnerschaftsgruppen aus Mecklenburg-Vorpommern (Vereine, Stiftungen und Kirchgemeinden, Schulen, Kommunen/Städte) informieren. Außerdem werden interessante Publikationen vorgestellt sowie auf Beratungsstellen, Datenbanken, Förderinstitutionen und Förderpreise hingewiesen. Zusätzlich gibt es einen Kalender, in dem die Veranstaltungen der Partnerschaftsgruppen eingetragen werden können. Schreibt dazu einfach eine Mail an Eure Ansprechpartnerin Juliane. Auch wer sich noch nicht auf dieser Website wieder findet schreibt bitte eine Nachricht an: thieme@eine-welt-mv.de Viel Spaß beim Stöbern.
Aufruf: Welche Partnerschaftsthemen interessieren Euch?
Hiermit möchte ich alle Partnerschaftsgruppen dazu aufrufen, Themenvorschläge für zukünftige Veranstaltungen zu unterbreiten. Was bewegt Euch? Worüber wolltet Ihr schon immer mal diskutieren? Schreibt eine Mail an thieme@eine-welt-mv.de und teilt mir mit, welche Themen für Euch von Interesse sind, um Eure Partnerschaftsarbeit zu erleichtern.
Freitag-Samstag, 15./16. März 2019 - (Menschens)kinder – zu Kinderrechten in der internationalen Projektarbeit
Workshop
Gutshaus Linstow
Wir beschäftigen uns mit dem Thema Kindesschutz, da sich viele entwicklungspolitische Akteure mit ihrer Bildungs- und Projektarbeit an Kinder und Jugendliche richten. Daraus leiten sich eine Reihe wichtiger Fragen für die Engagierten ab. Erkennen wir Gefahren von Kindeswohlgefährdung innerhalb unserer entwicklungspolitischen Arbeit? Was ist Kindesschutz? Welche Kategorien von Gewalt gibt es? Welche Maßnahmen können wir ergreifen um Kinder/Jugendliche innerhalb unserer Arbeit zu schützen? Was ist eine Kinderschutzpolicy? Was gilt es beim Fotografieren von Kindern und bei der Veröffentlichung ihrer Fotos (z.B. auf Webseiten oder auf Materialien) zu beachten?
Um Kinder vor Missbrauch und Misshandlung zu schützen und Schaden von der Organisation abzuwenden, hat sich außerdem in jüngster Vergangenheit von vielen Förderinstitutionen die Forderung nach einer Kinderschutzpolicy erhoben. Die Erarbeitung einer Kinderschutzpolicy muss in jeder Organisation prozesshaft erfolgen. Wir möchten den Vereinen und Gruppen in diesem Workshop Sensibilisierung und Hilfestellung anbieten. Grundlagen werden erarbeitet, die in jedem Projekt individuell vertieft werden können. Außerdem geben Vertreterinnen der Stiftung Nord-Süd Brücken sowie des Enwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms (ENSA) Tipps und Hinweise zur Beantragung von Fördermitteln und bieten persönliche Antragsberatung an. Anmeldung und weitere Infos unter: thieme@eine-welt-mv.de oder eine-welt-mv.de/partnerschaften
Dienstag, 07. 09.2019 - Horizonte erweitern - Kommunale Partnerschaften und Projekte in der einen Welt
Konferenz zu internationalen Partnerschaften
10-15 Uhr, Haus der kommunalen Selbstverwaltung, Schwerin 
In Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei, dem Landkreistag und Städte- und Gemeindetag M-V führt das Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V am 07. Mai 2019 von 10:00 bis 15:00 Uhr eine Konferenz zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit in Schwerin durch. Am Vormittag werden fachkundige Referent*innen Informationen zu kommunaler Entwicklungspolitik geben, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global sowie deren Fördermöglichkeiten vorstellen und konkrete Praxisbeispiele aus M-V und Deutschland beschreiben. Am Nachmittag finden vertiefende Workshops statt. Über weitere Einzelheiten und das Programm der Konferenz informieren wir voraussichtlich in der 14. Kalenderwoche.

TERMINE
Samstag, 16. März2019 - Saatguttausch
Tauschbörse
14 - 18 Uhr, Rostock, genauer Ort wird noch bekannt gegeben
Saatguttausch heißt nicht unbedingt, dass alle etwas mitbringen müssen. Unser Ziel ist der freie Zugang zu samenfesten (nicht Hybrid-) Sorten, deren kollektive Nutzung, Erhaltung und Verbreitung. Durch das Tauschen geben wir uns allen in der Region nicht zuletzt die Möglichkeit, dem Sorten- und Artensterben entgegen zu wirken. Wie? Wir schaffen regional angepasste Sorten, die wir untereinander weitergeben. Warum? Hierdurch sichern wir unsere Ernährungssouveranität. Durch genetische Vielfalt können die Pflanzen - und durch sie auch wir - widerstandsfähiger und angepasster auf die zu erwartenden Klimaveränderungen reagieren. Gleichzeitig können wir uns an der Farben-, Formen, Nährstoff-, Sorten- und Geschmacksvielfalt durch alle Jahreszeiten hindurch erfreuen. Weitere Infos: stadtgestalten.org
Sonntag, 17. März 2019 - Soli-Brunch für gefolterte Gefangene in Russland
Thementag mit Brunch, Vortrag, Dokumentarfilm, Ausstellung und Solidaritätsaktion

12 - 16 Uhr, Kartenraum Peter-Weiß-Haus, Doberaner Straße 21, 18057 Rostock
Die Repression in Russland gegen zivilgesellschaftliche Akteur_innen hat eine neue Dimension angenommen: wie im aktuellen Fall „Netzwerk“ bekannt wurde, nutzt der russische Geheimdienst systematisch Drohung, Gewalt und Folter um Geständnisse zu erpressen. Die zehn Inhaftierten im „Netzwerk“-Fall befinden sich seit über einem Jahr unter schweren Bedingungen in der Untersuchungshaft und sind fast vollständig isoliert. Der Vorwurf lautet Terror und ihnen drohen bis zu zwanzig Jahre Haft. Wir können die Isolation im Haftalltag durchbrechen – kommt zur Veranstaltung und bringt Interesse, Freund_innen und Kreativität mit. Außerdem habt genug Geld für Brunch und Soli-Merch dabei – wir sammeln Spenden, um Anwaltskosten der Betroffenen zu begleichen. Je bekannter wir den Fall in der Öffentlichkeit machen und je mehr Postkarten wir schicken, desto mehr können wir die staatliche Willkür im Gerichtssaal und im Gefängnis drosseln. Es liegt an uns. Weitere Infos: peterweisshaus.de

Donnerstag 21. März 2019 - Unser Saatgut - Wir ernten was wir sähen
Dokumentarfilm
20 Uhr, Dr.-Leber-Straße 38, 23966 Hansestadt Wismar
Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt. Weitere Infos: tikozigalpa.org

Donnerstag bzw Dienstag 21. bzw.26. März 2019 - HOW TO DEAL WITH IT?
Handlungstraining für Pädagog*innen und Aktive
09:30 - 15:30, am 21.03. Villa Kunterbündnis Pferdemarkt 56, 18273 Güstrow, am 26.03.
Jugendzentrum Klex, Lange Straße 14/14a, 17489 Greifswald
Der Einfluss demokratie- und menschenfeindlicher Positionen befindet sich imtatsächlichen Aufwind. Wo es vor einigen Jahren noch selbstverständlich schiensich offen dagegen zu positionieren, kommt es zu einem scheinbarenVerstummen des Widerstandes bei allgegenwärtigen rassistischen Statements,Diskursen, Attacken und zunehmender sozialer Kontrolle von Rechts. Damitverbunden sind neue Herausforderungen, denen sich die politischeBildungsarbeit stellen und weiterentwickeln muss. GesellschaftlicheBeteiligungsformen und politische Sozialisation findet in analogen und digitalenRäumen statt und prägen das lebensweltliche Handeln von (jungen) Menschen. Weitere Infos auch zur Anmeldung (bis 20.03.2019):  Tel. 0381/87396719,  modellprojekt@soziale-bildung.org 

Montag, Dienstag und Donnerstag 18., 19. und 21. März - Fachaustausch, Frühstück und SDG´s
Veranstaltungsreihe
Mo 11 - 15, Di 09 - 13 und Do - 10 - 13 Uhr, KVHS-MV, Tribseer Damm 76, 18439 Stralsund

Tutmonde e.V. ist eine Migrant*innenorganisation, die sich im Jahr 2006 in Stralsund gegründet hat und sich insbesondere für Mädchen und Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte einsetzten. Im März laden sie gleich zu drei aufeinanderfolgenden Veranstaltungen ein.  Der Fachaustausch am 18.03. bietet Informationen über den Ablauf einesAsylverfahrens, den Zugang zu Sprache, Bildung, Ausbildung und Arbeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Verfahrens bzw. abhängigvom Aufenthaltsstatus. Es thematisiert gesellschaftliche Teilhabe, individuelle und strukturelle Hürden im Integrationsprozess. Beim Frühstück gegen Rassismus am 19.03. ist das Thema ALLE FRAUEN, GLEICHE RECHTE FÜR ALLE: Podiumsdiskussion zusammen mit dem Frauenpolitischen runden Tisch und Welt Frauen Bewegung. Beim OHNE UNS:HAPPENING! am 21.03. handelt es sich um einen Zusammenhang zwischen Migrant*innen und Einheimischen, die sich mit einer Einführung in das Thema SDGs (Sustainable Development Goals) und Ziel 5 (Gleichstellung der Geschlechter) beschäftigen.  Weitere Infos oder Nachfragen: Tel. +49 173 8776565, teresa.martinez@tutmonde.eu, tutmonde.eu
Freitag, 29. März 2019 - Im Kampf gegen die Tyrannei - Gewaltfrei-revolutionäre Massenbewegungen in arabischen und islamischen Gesellschaften
Buchvorstellung mit dem Lou Marin (Hrsg.) 
19 - 21:30 Uhr, Haus der Jugend Parchim Dragonerstr. 1, 19370 Parchim
Die Kriege im Mittleren Osten und in der afrikanischen Sahelzone treffen vor allem Zivilist_innen und zwingen Millionen zur Flucht. Viele Medien stellen als Handelnde nur die bewaffneten Militärs und Milizen dar, denen eine angeblich passive, ihnen ausgelieferte Bevölkerung gegenübersteht. Dieses Bild lässt zunehmend in Vergessenheit geraten, dass in den arabischen Aufständen 2011 Militärdiktaturen auf gewaltfreie Weise gestürzt oder ins Wanken gebracht worden sind. Einer der Herausgeber des vorzustellenden Buches, der in Marseille lebende Autor Lou Marin, wird bei unserer Veranstaltung Einblicke in die weniger bekannten Zusammenhänge geben. Weitere Infos:  mv.rosalux.de

Samstag, 30. März 2019 - SoLeRo
Diskussion und Vortrag
14 - 21 Uhr, Peter-Weiss-HausDoberaner Str. 2118057 Rostock
Auf Initiative der ‚Interventionistischen Linken Rostock‘ ist ‚SoLeRo – Solidarisch Leben in Rostock‘ entstanden. Ziel des Zusammenschlusses ist es sich gegenseitig bei Stress mit Jobcenter, Vermieter*innen, Chef*innen, Ausländerbehörde und anderen repressiven Institutionen zu unterstützen. Bei SoLeRo gibt es keine Expert*innen – das Netzwerk lebt davon, dass alle ihre Erfahrungen einbringen und sich gleichberechtigt gegenseitig helfen können. „Wir wollen uns zu Ämtern begleiten, gemeinsam Widersprüche erarbeiten, uns Strategien im Umgang mit den Behörden überlegen und einfach mal gemeinsam abkotzen, um uns von diesem System nicht klein kriegen zu lassen. Denn wir wollen unseren Alltag politisch begreifen und verändern.“ Weitere Infos: mv.rosalux.de

Freitag - Sonntag, 05.-07. April 2019 - Konsum Global Rostock
Schulung
konkreter Beginn und  Ort in Rostock werden bei Anmeldung bekannt gegeben
Du möchtest: Menschen zum Nachdenken anregen? 50 € Taschengeld abgreifen? Die Welt ein bisschen nachhaltiger mitgestalten? Konsumkritische Stadtrundgänge in Rostock durchführen? Bei der Schulung zum konsumkritischen Stadtrundgang lernst du Themen der nachhaltigen Bildung kennen: Woher kommt meine Jeans und mein Handy? Was hat mein Burger mit dem Klimawandel zu tun? Wie funktioniert Fairer Handel? Sollte ich von meiner Tagescreme naschen? Bildungsinhalte an Gruppen (fast) jeden Alters zu vermitteln. Wie du dich als verantwortungsvolle*r Bildner*in verhältst. Weitere Infos und Anmeldung: Tel. 0385/7607613, a.pencov@soziale-bildung.org, soziale-bildung.org
Donnerstag - Sonntag, 11.-14. April 2019 - Vom Acker bis zur Tonne
Schulung
Do ab 19 Uhr, Ökovilla , Herrmannstr. 36, 18055 Rostock

Woher kommt das Essen auf unserem Teller? Was haben unsere Essgewohnheiten mit dem Klimawandel zu tun? Welche Bedeutung spielt Vielfalt in der Landwirtschaft? In dem Methodenworkshop erforschen wir Produktionsweisen sowie das Thema Lebensmittelverschwendung und Hand-lungsalternativen für eine nachhaltige Entwicklung in der Welt. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihr erworbenes Wissen anzuwenden und können eigene Bildungsveranstaltungen mit Schulklassen und Erwachsenenruppen auf Honorarbasis durchführen. Weitere Infos und Anmeldung: Tel. 0381/454409, anmeldung@oekohaus-rostock.de, oekohaus-rostock.de  
Samstag - Sonntag, 13.-14. April 2019 - Upcycling
Schulung
Konkrete Uhrzeit und Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Die Kabutze organisiert in Kooperation mit verquer eine Upcycling Schulung. Im theoretischen Teil werden die folgenden Themen besprochen: Arbeitsbedingungen von Näher_innen, ökologische Auswirkungen der Kleidungsproduktion, faire Siegel, kritischer Konsum und politische Handlungsmöglichkeiten, Methoden um dieses Wissen zu vermitteln, Gesprächsführung bei Näh/Infoständen. In der Multiplikator*innen-Schulung lernst du wie du Upcycling Workshops sinnvoll anleiten kannst. Wir geben eine Einführung in Nähmaschinen und Materialien und legen dann mit der Umsetzung von Anleitungen los. Zusätzlich zum Wissen um Reparatur, Aufpeppen und vor allem Upcycling von Kleidung, lernst du im zweiten Teil im April unter welche Bedingungen unsere Kleidung im globalen Süden produziert wird und was wir tun können um die schlechten Bedingungen zu ändern.Wenn du schon bei verquer teamst, kannst du die theoretische Schulung besuchen und danach Kleidungsprojekttage bei uns als Multiplikator*in leiten. Bei Interesse schreib uns gerne eine Mail, wir freuen uns sehr über dein Engagement: info@kabutze-greifswald.de


ÜBERREGIONALES
Freitag - Sonntag, 05.-07. April 2019 - Haymat. Anforderungen an linke Politik für die Gesellschaft der Vielen
Konferenz
Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, 30161 Hannover
Viel zu selten kommen Akteure der Migration zu Wort. Gleichzeitig hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert und Menschen mit Einwanderungsgeschichte und von Ausgrenzung und Rassismus Betroffene organisieren sich immer stärker als wichtiger Teil der Öffentlichkeit. Unsere Konferenz möchte einen Perspektivwechsel in der Migrationspolitik stärken und einen Raum schaffen, in dem Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte, insbesondere migrantische Selbstorganisationen, gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Vertreter*innen der Politik über einen Perspektivwechsel des Migrationsdiskurses debattieren können. Weitere Infos und Anmeldung: rosalux.de
Freitag - Sonntag, 03.-05. Mai 2019 - Change Your Shoes
Aktionsworkshop
ab 14 Uhr, wannseeFORUM, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin
In unserer Kleidung stecken Geschichten: Es sind Menschen, die Zuschneiden, Kleben und Nähen. Aber unter welchen Bedingungen? Beim Aktionsworkshop schauen wir hin und blicken in verschiedene Fabriken in Indien. Wir werden aktiv und stärken mit unseren Ideen die ArbeiterInnen vor Ort. Gemeinsam entwickeln wir eine Crowdfunding-Kampagne für die wir Slogan-Shirts erarbeiten. Was sind Eure Ideen für Subversive Motto-Shirts? Weitere Infos und Anmeldung (bis 15.03.2019): janda@inkota.de, inkota.de

TIPPS UND HINWEISE
Hörtipp: Eine post-rassistische Gesellschaft - (wie) geht das?
Anfang Februar fand das Symposium "Dear White People..." in Freiburg statt. Der südnordfunk sprach mit einigen Teilnehmenden über die Frage, wie eine post-rassistische Gesellschaft geschaffen werden kann. Weitere Infos und Hörbeitrag: iz3w.org , rdl.de
Ausstellung: Ovizire • Somgun • Schatten
bis 04. April 2019 MARRK, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg
Eindrucksvoll zeigt die Ausstellung Ovizire • Somgu: Von woher sprechen wir? Schatten und Leerstellen in Photographien aus dem eigenen Archiv des ehemaligen Hamburger Museums für Völkerkunde – heute Museum am Rothenbaum für die Kulturen und Künste der Welt (MARKK) -. Diese postkoloniale Auseinandersetzung mit dem eigenen Bestand in der Sache deutsch-namibische Verflechtungen läutet eine Epoche in den hamburgischen Museen ein. Herausragender Fakt der deutschen Kolonialgeschichte ist der Genozid an den Hereros und Namas im damaligen Deutsch-Süd-West-Afrika, dem heutigen Namibia. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit vom MARKK und der Forschungsstelle Hamburg (post) koloniales Erbe an der Universität Hamburg erarbeitet. Namibische Künstler*innen wurden von der Forschungsstelle zum Ausstellungsteam eingeladen. Mittlerweile sind sie nach ihrem Land zurückgekehrt. Ovizire Somgu sind Wörter aus zwei verschiedenen Sprachen. Beide werden in den Territorien gesprochen, in denen deutsche Schutztruppen zwischen 1904 und 1908 den Genozid an den Völkern Herero und Nama – im heutigen Namibia – verübten. Beide Wörter bedeuten Schatten. Weitere Infos: ojal.de
Wettbewerb: Spitze Nadel
Der Wettbewerb zu fairer Mode geht 2019 in die nächste Runde und würdigt Engagement mit einem Preisgeld von 10.000 Euro. Mit der SPITZEN NADEL fördern INKOTA und die cum ratione gGmbH innovative und öffentlichkeitswirksame Aktionen, die sich gegen die Missstände der Modeindustrie stark machen und die Zustände in den Gerbereien, Schuh- und Textilfabriken weltweit anprangern. Für den Preis die SPITZE NADEL 2018 können sich alle Gruppen bewerben, die sich mit Aktionen für Menschenrechte und menschenwürdige Arbeit in der Fashion-Industrie einsetzen. Es können Aktionen eingereicht werden, die im Zeitraum vom 1. Mai 2018 bis 30. April 2019 stattgefunden haben. Mögliche Anregungen bieten die Aktionen der Teilnehmer/-innen aus der letzten Runde. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2019. Weitere Infos: inkota.de
Auszeichnung: Studienabschlussarbeiten zu den SDG´s
Der World University Service (WUS) zeichnet Studienabschlussarbeiten aus dem Jahr 2018 aus, die sich mit einem der folgenden Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) befassen: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Globales Lernen, Menschenrecht auf Bildung, Migration oder Flucht. Als Studienabschlussarbeiten können Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamensarbeiten oder vergleichbare Examensarbeiten eingereicht werden. Die Arbeit soll im Kalenderjahr 2018 abgeschlossen und eingereicht worden und in deutscher oder englischen Sprache verfasst sein. Der Preis ist mit 1.500 EUR dotiert. Die vollständige Bewerbung – bitte nur in elektronischer Form – muss bis spätestens zum 31. Mai 2019 eingereicht werden an preis@wusgermany.de: Weitere Infos: wusgermany.de
Förderung: Modellprojekte zum Thema Migration – Integration – Teilhabe
Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert ab dem 01. Juli 2019 Modellprojekte zu den Themenschwerpunkten Migration – Integration – Teilhabe. Die Zuwendung beträgt mindestens 20.000 € und maximal 70.000 € pro Modellprojekt. Der Zeitraum der Projektdurchführung muss mindestens zwölf Monate zwischen dem 01.07.2019 und dem 31.12.2020 umfassen. Bewerbungen sind nicht geheftet mit dem untenstehenden Antragsformular einzureichen bis zum 30. April 2019. Vorprüfungen von Konzepten sind nicht möglich. Weitere Infos: bpb.de

STELLENAUSSCHREIBUNGEN
Rostock: Bundesfreiwilligendienst
Soziale Bildung e. V. bietet ab dem 03. September 2019 die Möglichkeit für einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst beim Projekt „Lichtenhagen im Gedächtnis“. Bewerbung bis 15.03.2019. Soziale Bildung e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2001 existiert. Der Träger ist staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung und anerkannter Träger der Jugendhilfe. Der Verein mit Sitz im Peter-Weiss-Haus Rostock ist in den Bereichen Kinder-/Jugend- und Erwachsenenbildung, Kulturarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Forschung mit vielfältigen Projekten aktiv. Das Projekt Lichtenhagen im Gedächtnis ist seit November 2015 im Träger verortet. In dem Zusammenhang ist es Ziel, nach und nach ein Archiv/Dokumentationszentrum zum Ereignis und Kontext vom Pogrom in Rostock Lichtenhagen im Jahr 1992 aufzubauen. Neben dem Aufbau eines Archivs wird im Rahmen des Projektes pädagogische Arbeit umgesetzt, die die Auseinandersetzung mit den Ereignissen zum Ziel haben. Weitere Infos und ur Anmeldung und Terminen: soziale-bildung.org
Greifswald: "Raus von zu Haus! Wege in den Freiwilligendienst“
Für viele Schülerinnen und Schüler steht das Abitur vor der Tür, für andere der Abschluss der Regional- oder Berufsschule. Da stellt sich oftmals die Frage: Wie soll es weitergehen? Ausbildung, Studium oder lieber ein Auslandsaufenthalt? Vielleicht als Au Pair? Oder doch lieber ein Freiwilligendienst? Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Informationen oft unübersichtlich. Europäischer Freiwilligendienst: Unter dem Dach des Vereins Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. bietet die Gruppe „Turbina Pomerania“ jungen Menschen von 17-30 Jahren die Möglichkeit, am Europäischen Freiwilligendienst (EFD) teilzunehmen. „Wir wollen zivilgesellschaftliches Engagement fördern, in dem wir es Jugendlichen ermöglichen als Freiwillige in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten im Ausland mitzuwirken, und so wertvolle Erfahrungen für sich zu sammeln und Gesellschaft mitzugestalten. Den Freiwilligen entstehen im Europäischen Freiwilligendienst keinerlei Kosten.
Eurodesk Beratung: Im Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. können sich junge Menschen kostenlos und neutral zu den verschiedenen Optionen beraten lassen. Der Verein ist anerkannter Träger des Europäischen Freiwilligendienstes und Standort des Eurodesk Informationsnetzwerks. Eurodesk Deutschland informiert und berät rund um Auslandsaufenthalte, gibt Tipps zur Auswahl von Programmen und Organisationen und zeigt Finanzierungsmöglichkeiten auf.
Einsatzstelle werden Gemeinützig anerkannte Vereine in der Region Vorpommern-Rügen, die Interesse daran haben, junge Menschen aus dem Ausland als Freiwillige für ein Jahr aufzunehmen, können sich gern zu den Rahmenbedingungen beraten lassen. Wir freuen uns auf Ihre/ Eure Nachrichten! Ansprechpersonen: Hanna Sewing und Sarina Jasch, www.turbina-pomerania.org
evs@straze.de, 03834/ 7737882
PS: Am 13. März lädt die Gruppe um 18 Uhr alle interessierten Schüler*innen und ihre Eltern zu einem Informationsabend in den Konferenzsaal des Jugendhauses „Klex“ in Greifswald ein.
Berlin: Geschäftsführung und pädagogischen Leitung
Das EPIZ e.V. -Zentrum für Globales Lernen in Berlin bietet ab dem 01.08.2019 eine Stelle der Geschäftsführung und pädagogischen Leitung. Bewerbungen bitte bis bis 25.03.2019. EPIZ ist ein anerkanntes Zentrum für Globales Lernen in Berlin. Das Globale Lernen fokussiert auf soziale Gerechtigkeit und somit auf die weltweite Durchsetzung politischer, sozialer und ökonomischer Menschenrechte. Damit ist es ein Konzept der politischen Bildung, das ein gutes Leben für alle Menschen weltweit zum Ziel hat. EPIZ wird vom Land Berlin gefördert und leistet einen Beitrag zur Umsetzung seiner entwicklungspolitischen Leitlinien. Weitere Infos: epiz-berlin.de  
Düsseldorf: Referent*in für Klima- und Energiepolitik
Der Verein KlimaDiskurs.NRW sucht eine Referent*in für Klima- und Energiepolitik. Bewerbungen bis 15.03.2019 an vorstand@klimadiskurs-nrw.de. Der gemeinnützige und politisch unabhängige KlimaDiskurs.NRW e.V. verfolgt das Ziel, den Klimaschutz in NRW bei gleichzeitiger Stärkung des Wirtschafts- und Industriestandortes zu fördern - durch gemeinsames Handeln der zentralen Akteure: Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Unternehmen, Politik. Er bietet eine Plattform, um mit einander ins Gespräch zu kommen. Weitere Infos: klimadiskurs-nrw.de

Der nächste Newsletter wird voraussichtlich Anfang April versendet.

Wenn Sie diese E-Mail (an: u.hennings@gmx.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.