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Eine-Welt-Newsletter 16/2019

11. Dezember 2019

Logo Eine Welt MV

Liebe Mitglieder und Interessierte,

während wir auf die Ergebnisse der 25. UN-Klimakonferenz, die gerade in Madrid läuft, wahrscheinlich noch etwas warten müssen, können wir euch schon mal ein erstes kleines Resümee zu der MV-weiten Vernastaltungsreihe weltwechsel geben.

Viele Grüße vom Team des Eine-Welt-Landesnetzwerks M-V


Neues aus dem Netzwerk
SAVE THE DATE: Do 23. Januar 2020 - Weltwechsel Auswertungs- und Landestreffen / Rostock
Weltwechsel: Rückblick 2019

Globale Partnerschaften
Mi 11. Dezember - Kathrin-Buhl-Preises der Stiftung Nord-Süd-Brücken für entwicklungspolitische Projekte Preisverleihung / Berlin
Literaturtipp I: Die Entwicklungszusammenarbeit der Zukunft
Projektvorstellung: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. 
Literaturtipp II:
Elina Marmer - Rassismus in deutschen Schulbüchern am Beispiel von Afrikabildern


Termine

Mo - Fr, 02. - 20. Dezember - Ausstellung im Zentrum Kirchlicher Dienste Ausstellung / Rostock
Di 17. Dezember -  „17 Grundrechte für nachhaltige Entwicklung: NUR MIT UNS!“ Ausstellung und Lesung / Stralsund
Mi 18. Dezember - Not about us without us! Vortag / Rostock
So 03. Januar - Saatgut tauschen – Vielfalt entdecken Aktionstag / Rostock
Di 14. Januar -Bürgerlobby Klimaschutz – Dem Klima eine Lobby geben Diskussion/ Rostock

Überregionales
Fr - So / 17. - 19. Janaur - Initiative Lieferkettengesetz -Multiplikator*innenschulung Seminar / Ammersbek

Tipps und Hinweise
CO2-frei durch die Stadt: Lastenräder in Greifswald ausleihen
Ausstellung: "Heimat suchen - Heimat finden"
Unteilbar: Öffentliche Erklärung zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die VVN-BdA und andere Organisationen
Stellenausschreibung: Sozialpädagog/in Asyl, Rostock


NEUES AUS DEM NETZWERK
SAVE THE DATE: Do 23. Januar 2020 - Weltwechsel Auswertungs- und Landestreffen
Auswertungstreffen
9:30 - 15 Uhr, vorausichtlich Kartenraum PWH, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Liebe weltwechsler*innen, Akteur*innen und Engagierte, wir möchten euch ganz herzlich zum Auswertungstreffen von weltwechsel 2019 einladen. Wir lassen die Veranstaltungsreihe Revue passieren und starten auch gleich mit Ideen zu weltwechsel 2020. Genauere Infos und Ablauf folgen bald.Weitere Infos und Kontakt: weltwechsel@eine-welt-mv.de, weltwechsel.de
Vor zweieinhalb Wochen ging weltwechsel für dieses Jahr vorbei und das Büro steckt noch mitten in der Abrechnung und Auswertung. Trotzdem wollen wir Euch schon vorläufige Ergebnisse präsentieren. Insgesamt fanden landesweit 75 Veranstaltungen statt, bei denen nach bisheriger Schätzung 3200 Teilnehmende waren. Weltwechsel fand in 19 verschiedenen Orten in MV statt, wobei 6 Orte das erste Mal dabei waren. Insgesamt haben 65 Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen Veranstaltungen zu weltwechsel organisert, wobei 20 neue dabei waren. Mit mehr als 24 Pressemeldungen zu weltwechsel haben die Weltwechsler*innen mit ihren Veranstaltungen für das Thema „Klimaschutz“ in MV sensibiliesiert. Ein großes Dankeschön an alle die mitgemacht haben und im Herzen dabei waren. Wir freuen uns auf weltwechsel 2020 mit Euch.
Auf der Website findet ihr auch die radiosendungen von verquer. Radio und ein Gespräch mit vollehalle - dem Akt auf dem Abschlussfest. Bald folgt auch eine Dokumentation mit Bildern und O-Tönen. eine-welt-mv.de

GLOBALE PARTNERSCHAFTEN

Mittwoch, 11. Dezember: Preisverleihung des vierten Kathrin-Buhl-Preises der Stiftung Nord-Süd-Brücken für entwicklungspolitische Projekte
Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin statt. Der Preis erinnert an Kathrin Buhl, die die Stiftung Nord-Süd-Brücken in den 90er Jahren mit aufgebaut und bis 2007 entscheidend mitgeprägt hat. Sie ist viel zu früh im Dezember 2012 in São Paulo gestorben. Eingeleitet wird die Preisverleihung durch einen Impulsvortrag von Liza Pflaum von der Seebrücke zum Thema "Solidarität von unten: wie die SEEBRÜCKE die Politik verändert". Es folgen die Vorstellungen der beiden Projekte, die den diesjährigen Preis unter sich aufteilen: "Women Breaking Borders" von Women in Exile e.V. und „Bildungszentrum für die Frauen von Gomboro, Burkina Faso“ von SAIDA International e.V. Teilnahmebestätigung bitte per mail unter: a.bernhard@nord-sued-bruecken.de

Literaturtipp I: Die Entwicklungszusammenarbeit der Zukunft
Unter veränderten weltpolitischen und weltwirtschaftlichen Konstellationen stellt sich die Frage, ob Entwicklungszusammenarbeit in ihrer jetzigen Form noch zeitgemäß ist. Sind ihre Ziele, Strukturen und Instrumente noch angemessen? Wie muss sie auf neue globale Herausforderungen reagieren, wie kann und sollte sie umgestaltet werden? Was hat sich bewährt, was muss verändert werden, was lässt sich von anderen Akteuren der internationalen Zusammenarbeit lernen? Mögliche Antworten auf konzeptionelle und strategische Fragen nach der Entwicklungszusammenarbeit der Zukunft werden in dem Band aus den Perspektiven von Wissenschaft und Praxis erörtert. Bestellbar unter: nomos-elibrary.de
Projektvorstellung: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. 
Mit Unterstützung von Diên Hông e.V. nahm das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) Rostock im Jahr 2017 eine Partnerschaft mit der „Klinik des 30. April“ in Ho Chi Minh Stadt in Vietnam auf. Basierend auf dem Austausch und Schulungen mit den Rostocker Fachleuten setzten sich die vietnamesischen Partner das Ziel, eine Gedächtnisambulanz aufzubauen. Im Zentrum der gemeinsamen Aktivitäten standen dabei die Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen sowie die Aufklärung und Schulung von Patienten und Angehörigen. dzne.de

Literaturtipp II: Elina Marmer - Rassismus in deutschen Schulbüchern am Beispiel von Afrikabildern
Unterrichtsmaterialien reproduzieren koloniale Afrikabilder und transportieren rassistisches Gedankengut. Der koloniale Diskurs bleibt von den Lehrenden oft unerkannt. Dieser Aufsatz untersucht die historische Genese rassistischer Ideologie und analysiert ihr Fortwirken in Schulbüchern. Anhand von Beispielen werden typische Repräsentationsmodi aufgezeigt und rassistische Botschaften sichtbar gemacht. Download unter: waxmann.com

TERMINE
Montag - Freitag, 02. - 20. Dezember - Ausstellung im Zentrum Kirchlicher Dienste:  Ausstellung „Der Weltacker“
Alter Markt 19, 18055 Rostock
Der Weltacker, auch unter der Bezeichnung 2000 m² bekannt, ist ein Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Rein rechnerisch steht für jeden Erdbewohner heute 2.000 m² Ackerland zur Verfügung. Auf einem realen Acker in Berlin wird die Bepflanzung der Ackerfläche der Erde im Kleinen gezeigt, also wie viel Getreide, Gemüse, Öl- und Hülsenfrüchte usw. angebaut werden. Darüber hinaus wird gezeigt, welche dieser angebauten Ackerfrüchte der menschlichen Ernährung dienen, welche als Tierfutter, als Energiepflanzen oder für die Produktion von Kleidung angebaut werden oder auch bei Ernte, Lagerung usw. verloren gehen. Die wichtigsten Fragen lauten: Wie wird der Acker weltweit bewirtschaftet und vor welchen ökologischen und sozialen Herausforderungen stehen wir in Bezug auf die Landwirtschaft der Zukunft?In 13 DIN A2-Tafeln werden bei dieser Ausstellung die Kernaussagen des Weltacker-Projektes gut verständlich zusammengefasst.Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Zentrums Kirchlicher Dienste kostenfrei zu besuchen.Ab Januar kann die Ausstellung auf Reisen gehen und in Gemeinden  gezeigt werden. Der Platzbedarf ist nicht sehr groß und die Tafeln können gut als Paket versendet werden. Auf Wunsch gibt es die Möglichkeit einer gemeinsamen Ausstellungseröffnung und eines geeigneten Rahmenprogramms mit der Referentin für ökofaire Beschaffung Regina Möller. Weitere Infos und Terminabsprachen bitte per E-Mail: regina.moeller@elkm.de oder Tel.: 0381 37798725

Dienstag, 17. Dezember -  „17 Grundrechte für nachhaltige Entwicklung: NUR MIT UNS!“
Ausstellung und Lesung 

17 Uhr, Kreisvolkshochschule Vorpommern Rügen, Stralsund

Der Verein Tutmonde e.V. lädt Sie ganz herzlich zur Ausstellungeröffnung und Lesung: „17 Grundrechte für nachhaltige Entwicklung: NUR MIT UNS!“ ein. Die Veranstaltung findet am 17. Dezember 2019 ab 17 Uhr in der Kreisvolkshochschule Vorpommern Rügen in Stralsund statt. Das komplette Programm folgt und ist demnächst auch auf unserer Website zu finden. Die Ausstellung und Lesung sind gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Frau Dagmar Kaselitz (Integrationsbeauftragte der Regierung MV), Frau Anja Schmuck (Integrationsbeauftragte der Hansestadt Stralsund) und Frau Katrin Schmuhl (Gleichstellungsbeauftragte, Landkreis Vorpommern Rügen) haben Ihre Teilnahme bereits zugesagt und werden die Veranstaltung begleiten. Im Anschluss an das Programm laden wir Sie dazu ein, bei Weihnachtsspezialitäten und arabischen Snacks das Gespräch fortzusetzen.
Mittwoch, 18. Dezember - Not about us without us!
Vortag
Um 19 Uhr. Doberaner Str. 21, 18057 Rostock Peter Weiss Haus (Möckelsaal)
Frauen in Deutschlands Genozid an den Ovaherero und Nama und im fortdauernden Kampf für seine Wiedergutmachung. Mit Esther Muinjangue and Sima Luipert (Namibia).
Der Entwicklungsminister Gerd Müller betont in seiner Rede im August diesen Jahres in Namibia die historische Verantwortung für die deutsche Kolonialvergangenheit und die daraus erwachsenden Verpflichtungen. Es ist wichtig die deutsche Kolonialgeschichte aufzuarbeiten und den Versöhnungsprozess zu stärken. Deutschlands kolonialer Genozid 1904-08 im heutigen Namibia betraf neben den widerständigen Männern besonders auch Frauen und Kinder, die in der Omaheke/Kalahari verdursteten oder in Konzentrationslagern zu Tode gequält wurden. Auch in Rostock finden sich noch Spuren kolonialer Herrschaft. Menschliche Gebeine aus Namibia lagern noch heute in der Hansestadt. Hierin sieht Rostock Postkolonial einen Auftrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit. Die prominenten Ovaherero- und Namaaktivistinnen Esther Muinjangue und Sima Luipert berichten an dem Dezemberabend über den opferreichen Widerstand der Frauen und über ihre Rolle im anhaltenden Kampf für eine Anerkennung des Völkermords durch den Deutschen Bundestag. Sie erklären, warum die direkt vom Völkermord betroffenen Gemeinschaften von Deutschland eine offizielle Entschuldigung und Entschädigung verlangen.
Esther Utjiua Muinjangue ist Vorsitzende der Ovaherero Genocide Foundation (OGF) und Präsidentin der Partei National Unity Democratic Organisation (NUDO) Sima Deidre Luipert ist Menschenrechtsaktivistin und Vizevorsitzende des Genocide Technical Committee der Nama Traditional Leaders Association (NTLA) organisiert in Kooperation mit Berlin Postkolonial e.V. von Rostock Postkolonial
Sonntag, 03. Januar - Saatgut tauschen – Vielfalt entdecken
Aktionstag
13 - 17 Uhr. Neuer Markt 1a, 18055 Rostock
Saatgut steht am Anfang jeden Gartenjahres. Die neue Saison beginnt mit dem Aktionstag „Saatgut tauschen – Vielfalt entdecken“. Gärtnerinnen und Gärtner sind eingeladen, Samen ihrer liebsten, robustesten oder exotischsten Sorten mitzubringen und zum Tausch anzubieten. Am Nachmittag wird außerdem über das Thema im Rahmen von Vortrag und Film informiert. In den letzten Jahrzehnten sind bis zu 90% der bewährten samenfesten Sorten mit ihrer breiten genetischen Ausstattung von Gärten und Äckern verschwunden. Warum ist das so? Und wie können sich Gärtner*innen für Samen-Vielfalt einsetzen? Bei diesem Saatgut-Tausch fließt kein Geld. Der Eintritt ist kostenfrei und es muss nicht 1:1 getauscht werden. Eine Saatgutgabe bedarf keiner Gegenleistung. Mehr Info unter aktionstag-saatgut-tauschen-vielfalt-entdecken
Dienstag, 14. Januar - Bürgerlobby Klimaschutz – Dem Klima eine Lobby geben
Disskusion
18.30 - 21.00 Uhr, Evangelische Akademie der Nordkirche, Am Ziegenmarkt 4. 18055
Wir geben dem Klima eine Lobby! Wir wollen die politischen Rahmenbedingungen ändern, die uns alle von mehr Klimaschutz abhalten. Deshalb suchen wir als Bürgerinnen und Bürger das persönliche Gespräch mit unseren Abgeordneten, v.a. auf Bundestags- und Landtagsebene. Dabei machen wir konkrete Vorschläge, wie effektiver Klimaschutz sozialverträglich umgesetzt werden kann. Außerdem schreiben wir Leserbriefe und machen Pressearbeit. Wir stellen uns und unsere Arbeit vor, berichten von unseren Erfahrungen bei Treffen mit Abgeordneten und zeigen Wege auf, wie man im direkten Kontakt mit Politikern konstruktiven Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen kann. Mehr Info: oekohaus-rostock.de 


Überregionales
Freitag - Sonntag, 17. - 19. Januar - Initiative Lieferkettengesetz -Multiplikator*innenschulung
Seminar
Freitag, 18.30 Uhr, Sonntag, 13.30 Uhr (Es wurde um Anmeldung gebeten), Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Tote bei Fabrikbränden, ausbeuterische Kinder-arbeit, zerstörte Regenwälder, Pestizide im Trinkwasser: Deutsche Unternehmen sind in ihren Auslandsgeschäften immer wieder an Menschenrechtsverletzungen und Umweltzer-störung beteiligt – ohne dass sie dafür rechtliche Konsequenzen fürchten müssen. Die bundesweite "Initiative Lieferkettengesetz" fordert ein Gesetz, das Unternehmen verpflich-tet, Menschenrechte und Umweltstandards in ihren weltweiten Lieferketten zu achten. Unter-nehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, sollen dafür haften. Skrupellose Ge-schäftspraktiken dürfen sich nicht länger loh-nen. Um dies zu erreichen, braucht es politisches Engagement und eine stärkere öffentliche Auf-merksamkeit für das Thema. Die Initiative ist im September 2019 gestartet und wird getragen von einem breiten Bündnis aus kirchlichen Akteuren, Gewerkschaften, Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umwelt-organisationen. Dieses Seminar richtet sich an haupt- oder ehrenamtlich Engagierte, die zu der Initiative Lieferkettengesetz aktiv werden möchten. Sie werden sich  mit der Kampagne inhaltlich auseinandersetzen und uns damit beschäftigen. Mehr info unter Initiative Lieferkettengesetz - ked-nordkirche.de


TIPPS UND HINWEISE
CO2-frei durch die Stadt: Lastenrad in Greifswald ausleihen
Mit den freien Lastenrädern von LA.RA Greifswald, einem Projekt mit der Universität Greifswald zusammen mit der Stadt Greifswald, bringen wir ein weiteres Stück Verkehrswende auf die Straße. Lastenräder sind umweltfreundliche Transportmittel und rollende Botschafter für eine menschengerechte Mobilität.Für eure kleinen und großen Lasten stehen die Räder von LA.RA und ihrer Partner kostenlos zum Ausleihen bereit. So einfach seid ihr dabei: registrieren, das passende Lastenrad am passenden Standort buchen, Ausleihformular am PC ausfüllen und ausdrucken, Bestätigungsmail ausdrucken, beides mitbringen und los geht’s! Weitere Infos und Kontakt: lara-greifswald.de
Ausstellung:"Heimat suchen - Heimat finden"
Ausstellung von Johan Swarts
Kleine Interkulturelle Galerie, Waldemarstr. 32, Rostock
Johan Swarts aus Pretoria/Südafrika ließ sich bereits als Junge von Bergen und Dornbäumen zum Zeichnen inspirieren. Als Erwachsener begann er zu malen. Seit 2016 fertigt er seine Werke in Deutschland. Neben der Natur- und Landschaftsmalerei nimmt er immer wieder Menschen in den Fokus. Menschen, die ihr Land verlassen mussten und eine neue Heimat in Deutschland finden wollen. Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do: 9-12 Uhr, 13-16 Uhr, Di: 13-18 Uhr, Fr: 9-12 Uhr sowie nach Absprache in Kooperation mit migra e.V. bis 20.12. Mehr info unter migra-mv.de
Unteilbar: Öffentliche Erklärung zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die VVN-BdA und andere Organisationen
Vor einigen Wochen wurde der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) e.V durch das Finanzamt Berlin die Gemeinnützigkeit entzogen. Wir verurteilen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Die Entscheidung ist leider kein Einzelfall. Das Gemeinnützigkeitsrecht wurde auch für andere politisch aktive Vereine wie attac, Campact oder das Demokratische Zentrum Ludwigsburg rigide ausgelegt. Politisches Engagement der kritischen und demokratischen Zivilgesellschaft muss im Zuge der anstehenden Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts durch das Bundesfinanzministerium gestärkt und abgesichert werden. Wir brauchen ein „Demokratiefördergesetz“, das seinen Namen verdient und eine nachhaltige und bedarfsgerechte Finanzierung zivilgesellschaftlich getragener Projekte sicherstellt. Das Bündnis #unteilbar hat einen offenen Brief veröffentlicht, der mitgezeichnet werden kann unter unteilbar.org
Stellenausschreibung: Sozialpädagog/in für soziale Betreuung dezentral untergebrachter AusländeR/innen
Bei der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Planstellen im Amt für Jugend, Soziales und Asyl, Abteilung Asyl, Wohnen, Bildung und Teilhabe befristet für die Dauer von 2 Jahren gemäß § 14 Abs. 2 TzBfG längstens bis zum 31.12.2021 zu besetzen: Sozialpädagogin/Sozialpädagoge Asyl für die soziale Betreuung dezentral untergebrachter Ausländer (m/w/d), 241AE2019Ansprechpartnerin: Frau Julia Oertel, Tel. 381-1328E-Mail: personal-bewerbung@rostock.de Bewerbungsfrist: 20.12.2019. Weitere Infos: rathaus.rostock.de

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